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	<title>allgemein &#8211; Klangholz Compliance</title>
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	<description>Die Fibel für Ihren Arbeitsalltag</description>
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	<title>allgemein &#8211; Klangholz Compliance</title>
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		<title>Wissen im Alltag anwenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Langholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deshalb geht es mir auch nicht darum, dass jemand einmal im Jahr 45 Minuten lang Folien anschaut und anschließend noch weiß, welche Antwort bei Frage 7 angekreuzt werden musste. Wissen muss im Alltag wieder auftauchen. Es muss zur eigenen Tätigkeit passen, verständlich sein und auch dann noch helfen, wenn die Schulung längst vorbei ist. Zu [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Deshalb geht es mir auch nicht darum, dass jemand einmal im Jahr 45 Minuten lang Folien anschaut und anschließend noch weiß, welche Antwort bei Frage 7 angekreuzt werden musste. Wissen muss im Alltag wieder auftauchen. Es muss zur eigenen Tätigkeit passen, verständlich sein und auch dann noch helfen, wenn die Schulung längst vorbei ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu dem Thema EU AI Act kamen inzwischen Datenschutz, Cybersicherheit, Brandschutz, Arbeitssicherheit und Ergonomie hinzu. Und weil KI der Ausgangspunkt dieser ganzen Geschichte war, bekommt sie auch darüber hinaus einen besonderen Platz: mit zusätzlichen Kursen, die nicht nur erklären sollen, welche Regeln für KI gelten, sondern vor allem, wie man sie sinnvoll und kompetent im Arbeitsalltag einsetzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Deshalb heißt die Plattform auch heute noch EU AI Act Academy.] Der Name erinnert ziemlich genau daran, wo die ganze Geschichte ihren Anfang genommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Und darunter steht jetzt, was daraus geworden ist:]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher handeln. KI sinnvoll nutzen. Wissen im Alltag anwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist aus den paar Ideen, mit denen ich damals zu meinem Vater ins Pflegeheim gestiefelt bin, etwas geworden, das mit meinem ursprünglichen Plan nicht mehr besonders viel gemeinsam hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig doch sehr viel. Denn einen Maßstab habe ich behalten: Mein Vater sollte verstehen, was ich da eigentlich mache. Er war 88 Jahre alt, als er mir ziemlich unverblümt erklärte, dass das zunächst nicht der Fall war. Am Ende wusste er, worum es beim EU AI Act geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn es mir gelingt, komplizierte Themen so aufzubereiten, dass Menschen nicht nur einen Kurs absolvieren, sondern hinterher sagen können: „Jetzt habe ich verstanden, was das mit mir und meinem Arbeitsalltag zu tun hat“, dann ist aus seiner damaligen Kritik vielleicht einer der wichtigsten Grundsätze dieser Academy geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, das hätte ihm gefallen.</p>
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		<title>Ich verkaufe keine Kurse</title>
		<link>https://klangholz-compliance.de/2026/10/03/ich-verkaufe-keine-kurse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Langholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:07:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich verkaufe also keine einzelnen Kurse. Wer nur einmal im Jahr einen Kurs absolvieren und anschließend ein Zertifikat abheften möchte, findet dafür genügend andere Angebote. Meine Plattform ist anders gedacht. Natürlich braucht ein Unternehmen Nachweise. Schulungen müssen dokumentiert werden, und ein Geschäftsführer oder Inhaber möchte im Zweifel belegen können, dass die erforderlichen Unterweisungen stattgefunden haben. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich verkaufe also keine einzelnen Kurse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer nur einmal im Jahr einen Kurs absolvieren und anschließend ein Zertifikat abheften möchte, findet dafür genügend andere Angebote.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Plattform ist anders gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich braucht ein Unternehmen Nachweise. Schulungen müssen dokumentiert werden, und ein Geschäftsführer oder Inhaber möchte im Zweifel belegen können, dass die erforderlichen Unterweisungen stattgefunden haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wenn wir uns ohnehin die Mühe machen, Menschen zu schulen, dann dürfen sie meiner Meinung nach hinterher auch etwas wissen. Und vor allem dürfen sie später wieder darauf zugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wer erinnert sich sechs Monate nach einer Schulung noch an jede Einzelheit? Ich jedenfalls nicht. Interessant wird das Wissen häufig genau dann, wenn man es braucht: Ein konkreter Fall taucht im Arbeitsalltag auf und plötzlich denkt man: Da war doch etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann möchte ich nicht erst einen kompletten Kurs noch einmal durcharbeiten müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb bleiben die Inhalte auch außerhalb der eigentlichen Schulung zugänglich. Über die Volltextsuche kann gezielt nach dem gesucht werden, was gerade gebraucht wird. Nicht irgendwann bei der nächsten Pflichtunterweisung, sondern in dem Moment, in dem die Frage auftaucht. Für mich gehört aber noch etwas anderes dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich einmal richtig gelernt habe, muss nicht für immer richtig bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesetze ändern sich. Vorgaben ändern sich. Und manchmal bedeutet eine Änderung eben auch, dass Wissen, das gestern noch richtig war, heute ergänzt oder korrigiert werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann reicht es meiner Meinung nach nicht, einfach still und leise den Text auf der Plattform auszutauschen und darauf zu hoffen, dass es irgendwann jemand bemerkt. Wenn sich relevantes Wissen aufgrund einer neuen Rechtslage ändert, kann gezielt eine Nachschulung angestoßen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das ist für mich der Unterschied zwischen einem Kurs und einer Lernplattform. Und mal ganz ehrlich: Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben oft gar nicht die Kapazität sich da auf dem Laufenden zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lernen – nachschlagen – aktualisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles jedes Jahr wieder von vorne. Sondern das Wissen verfügbar halten und dort nachschulen, wo sich tatsächlich etwas geändert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt erstaunlich selbstverständlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es aber nicht immer.</p>
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		<title>Wie möchte ich selbst lernen?</title>
		<link>https://klangholz-compliance.de/2026/10/03/wie-moechte-ich-selbst-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Langholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem ursprünglich geplanten Kurs zum EU AI Act wurde also nach und nach eine komplette Lernplattform. Und irgendwann musste ich mir die Frage stellen, die eigentlich viel früher hätte kommen können: Wie möchte ich selbst eigentlich lernen? Ich habe in meinem Berufsleben schließlich genügend Pflichtschulungen absolviert. Und wenn ich ganz ehrlich bin, war das [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Aus dem ursprünglich geplanten Kurs zum EU AI Act wurde also nach und nach eine komplette Lernplattform. Und irgendwann musste ich mir die Frage stellen, die eigentlich viel früher hätte kommen können:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie möchte ich selbst eigentlich lernen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe in meinem Berufsleben schließlich genügend Pflichtschulungen absolviert. Und wenn ich ganz ehrlich bin, war das Ergebnis nicht immer nachhaltiges Wissen. Man macht den Kurs, beantwortet die Fragen und hat seine Pflicht erfüllt. Ein Jahr später beginnt das Spiel von vorne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders nachdenklich hat mich irgendwann der Brandschutz gemacht. Ich stellte fest, dass ich gefühlt seit mindestens zehn Jahren immer wieder den gleichen Kurs absolviert hatte. Feuer ist Feuer, dachte ich bis dahin. Schutzkleidung ist Schutzkleidung. Was soll sich da groß ändern?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ganze Menge, wie ich bei der Entwicklung feststellen durfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann waren da die Beispiele. Ich saß in der Verwaltung. Was interessiert es mich, wie man im Lager eine Palette richtig bewegt? Natürlich muss der Mitarbeiter im Lager das wissen. Ich brauchte in meinem Arbeitsalltag aber andere Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann stellte ich mir noch eine Frage, über die ich vorher tatsächlich nie besonders nachgedacht hatte: Was machen eigentlich Mitarbeiter mit solchen Schulungen, die zwar bei einem deutschen Unternehmen arbeiten, aber Deutsch nicht gut genug beherrschen, um komplizierte Schulungstexte sicher zu verstehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine eigene damalige Antwort darauf war erschreckend einfach: Wenn die hier arbeiten, dann werden sie schon genug Deutsch können. Hat sich schließlich noch keiner beschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entstand nach und nach das Prinzip der heutigen EU AI Act Academy.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Grundlagen, die alle benötigen. Dazu kommen Inhalte aus der eigenen Branche und schließlich Inhalte, die sich mit den tatsächlichen Anforderungen der jeweiligen Abteilung beschäftigen. Maßgeschneidert, statt von der Stange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es gibt die Inhalte nicht nur auf Deutsch. Zurzeit sind es neun Sprachen. Nicht, weil neun Sprachen auf einer Liste besonders beeindruckend aussehen, sondern weil es Bereiche gibt, in denen ein Missverständnis eben nicht nur ärgerlich sein kann. Gerade bei Brandschutz und Arbeitssicherheit möchte ich nicht, dass aus „Was meinen die denn bloß damit?“ irgendwann „Ach, die meinen das wohl so …“ wird und es dann prompt falsch angewandt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist mir auch einfache Sprache wichtig. Kompliziert ist nicht automatisch kompetent – und ein Fachbegriff wird nicht richtiger verstanden, nur weil er besonders beeindruckend klingt.</p>
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		<title>Das kannst Du besser</title>
		<link>https://klangholz-compliance.de/2026/10/03/das-kannst-du-besser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Langholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Also fing ich an zu lesen und stellte ziemlich schnell fest: Ja, diese Zahlen gibt es. Aber das Ganze ist doch ein wenig anders gelagert. Das Thema KI interessierte mich allerdings inzwischen, und immer öfter sah ich Angebote, bei denen ich spontan dachte: Mein Gott, was für ein Driss! Das kannst Du besser. Nun ist [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Also fing ich an zu lesen und stellte ziemlich schnell fest: Ja, diese Zahlen gibt es. Aber das Ganze ist doch ein wenig anders gelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema KI interessierte mich allerdings inzwischen, und immer öfter sah ich Angebote, bei denen ich spontan dachte: Mein Gott, was für ein Driss! Das kannst Du besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist „Das kannst Du besser“ schnell gesagt. Ob man es tatsächlich besser kann, ist eine ganz andere Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann sah ich irgendwann das Angebot eines großen Weiterbildungsanbieters: vier Stunden Kurs. Am Ende durften sogar Fragen gestellt werden. Da habe ich mich zum ersten Mal ernsthaft gefragt: Ist das wirklich nachhaltig und kannst Du das wirklich besser? Wenn Du es ernsthaft in Erwägung ziehst, wie würdest Du es anfangen und hast Du dazu auch das richtige Rüstzeug?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe ein paar Ideen aufgeschrieben und bin damit zu meinem Vater ins Pflegeheim gestiefelt. Zu diesem Zeitpunkt ging es tatsächlich nur um den EU AI Act. Ich erklärte ihm, was ich vorhatte, wie ich mir das Ganze vorstellte und was daraus vielleicht einmal werden könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Vater hörte sich das alles geduldig an und verkündete anschließend: „Na, da bin ich mal gespannt. Verstanden habe ich aber nichts von dem, was Du da machen willst.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Treffer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Vater war damals 88 Jahre alt, und dieser eine Satz wurde für mich zu einem ziemlich guten Maßstab. Wenn ich etwas über ein kompliziertes Thema erzähle und mein Gegenüber hinterher nicht verstanden hat, worum es eigentlich geht, kann ich natürlich sagen: Das Thema ist eben kompliziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann mich aber auch fragen, ob vielleicht meine Erklärung das Problem ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also wurde mein Anspruch, es so aufzusetzen, dass mein 88-jähriger Vater es auch versteht. Nicht jede Einzelheit, nicht jeden Artikel und jeden Absatz. Aber er sollte verstehen, worum es geht und was das Ganze mit dem eigenen Alltag zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende wusste mein Vater, worum es beim EU AI Act geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und aus einem geplanten Kurs wurde langsam etwas sehr viel Größeres. Denn je länger ich mich damit beschäftigte, desto häufiger stellte ich fest, dass das eine Thema mit dem nächsten zusammenhängt. KI hat viel mit Datenschutz zu tun, im Arbeitsalltag tauchen Fragen zur Arbeitssicherheit auf und Brandschutz ist sowieso für praktisch jedes Unternehmen ein Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann war klar: Es wird eine Lernplattform mit den handelsüblichen Pflichtunterweisungen – aber eben auf meine Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Anspruch wurde nach und nach immer mehr von dem, was ich bieten wollte, weil ich es selber so gerne gehabt hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit kam die nächste Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie muss eine Lernplattform eigentlich aussehen, damit man einen Kurs nicht nur absitzt, sondern hinterher tatsächlich etwas davon hat?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Was für eine Unternehmerin möchte ich sein?</title>
		<link>https://klangholz-compliance.de/2026/10/03/teil-3-was-fuer-eine-unternehmerin-moechte-ich-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Langholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Also habe ich angefangen, mich umzusehen. Was gibt es eigentlich da draußen für Möglichkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ohne ständig Zeit gegen Geld zu tauschen? Erster Anlaufpunkt: Online verkaufen. Ich habe recherchiert, was es da für Angebote auf dem Markt gibt. Oho! Na, da gibt es ja Blender, und da werden Preise aufgerufen, um sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Also habe ich angefangen, mich umzusehen. Was gibt es eigentlich da draußen für Möglichkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ohne ständig Zeit gegen Geld zu tauschen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erster Anlaufpunkt: Online verkaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe recherchiert, was es da für Angebote auf dem Markt gibt. Oho! Na, da gibt es ja Blender, und da werden Preise aufgerufen, um sich schulen zu lassen – unglaublich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war der Punkt, an dem ich mich entscheiden musste. Oder sollte ich besser sagen: wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine Unternehmerin möchte ich denn sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem bestehenden System möglichst viel Umsatz machen – machen die anderen doch auch. Wenn ich es nicht mache, dann halt jemand anderes. Wir kennen diese Sätze alle!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wäre ich da angekommen, wo andere vor mir schon waren: finanziell abgesichert und die Anforderungen an die Allgemeinheit anpassen. Läuft doch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist sehr verlockend und sehr menschlich, und deshalb hat es sich ja auch etabliert. Wie sagen Freunde von mir immer: „Die Langholz wieder, immer noch den Idealen aus der Jugend nachlaufend. – Werd mal erwachsen, Mädchen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben recht, ich hatte schon immer Ideale. Mit dem Alter hat sich geändert, dass ich sehe, wo diese Ideale an die Grenzen der Realität stoßen. Aber ich habe es nie so weit kommen lassen, sie an der Realität zerschellen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte eine Unternehmerin mit ethischen Grundsätzen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu den anderen Unternehmern?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein – mit meinen eigenen Grundsätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe sehr, ich kann sie auch bis zum letzten Tag hochhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also suchte ich weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweiter Anlaufpunkt: Den Husaren da draußen etwas entgegenstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Idee war, Menschen dabei zu unterstützen, sich mit ihrem Wissen, ihrem Lebenslauf und in ihrem eigenen Tempo ein zweites Standbein aufzubauen. Menschen, die zwar bis 70 arbeiten sollen, deren Rücken – als Beispiel – aber schon seit fünf Jahren nicht mehr mitspielt und die erst um die 55 sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen, die in ihrem Job keine Rücklagen in der Höhe bilden können, wie sich die Politik das so vorstellt. Die einen Plan B brauchen, der nicht das Blaue vom Himmel verspricht – mit der schicken Skyline von Dubai im Hintergrund –, sondern auch ehrlich sagt, dass es niemals eine Garantie gibt und dass auch so ein Weg Arbeit, Zeit und eine gewisse Investition benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also habe ich recherchiert, wie andere das so machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau dabei stieß ich auf etwas, das mit meiner ursprünglichen Idee eigentlich gar nichts zu tun hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab einen Kurs zum EU AI Act. Fast 800 Euro sollte er kosten und angeblich vor Strafen von bis zu 35 Millionen Euro schützen – auch Drei-Mann-Betriebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wurde neugierig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist das eigentlich für ein Gesetz, bei dem solche Zahlen im Raum stehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also fing ich an zu lesen.</p>
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